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Hundsleben

January 8th, 2010 Diva 1 comment

Da lese ich auf Tagi online, dass es kurz vor den Afrikanischen Fussballmeisterschaften in Angola einen Überfall auf die Togolesische (oder heisst es Togesisch? oder Togoesisch? Oder Togoid?  Oder gar Togoanisch? Tagi Online nennt sie Togoisch, aber das klingt für mich auch nicht richtig) Fussball Nationalmannschaft gegeben habe. Dabei seien mehrere Spieler durch Maschinengewehrschüsse verletzt worden. Ebenso zwei Mannschaftsärzte, ein Fahrer und ein mitfahrender Journalist. Der Busfahrer sei sogar mausetot. Das auf jeden Fall berichte Radio Monte Carlo unter Berufung der Spieler.

Tragische Geschichte.

Gemäss Radio Monte Carlo sagte das Mannschaftsmitglied Thomas Dossevi, die Täter seien bis auf die Zähne bewaffnet gewesen und hätten auf sie geschossen wie auf Hunde.

So.

Also.

Was lehrt mich das?

Wer mit der Togolesischen Fussball-Nationalmannschaft eine Reise tut, kann unter Umständen nichts mehr erzählen. In Angola kann es mitunter gefährlich sein. Ausserdem ist es offenbar total okay, bis auf die Zähnen bewaffnet zu sein, sofern man lediglich auf Hunde schiesst.

Ich bin ja wirklich kein Hundefreund, aber das, so finde ich, haben die Hunde auch in Angola nicht verdient.

Und zuletzt noch ein Superwitz von anno domini:

Sagt der Lehrer: Kann mir jemand einen Satz mit Angola bilden?

Fritzli: Angola könnt‘ ich mich zu Tode saufen.

Wenn das kein Bringer ist.

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Mann sieht rot

November 12th, 2009 Diva No comments

Ganz schön cool, was die Schweizer Fussballer der U-17 Nationalmannschaft da zeigen, in Nigeria. Die Kolumbianer im Halbfinale mit einem 4:0 vom Platz zu putzen war wirklich eine saubere Sache.

… allerdings mache ich mir um Santiago Arias ein kleines bisschen Sorgen. Dass er einen Penalty gegen die eigene Mannschaft verursacht hat und danach vom Platz gestellt wurde, dürfte schon schwer genug auf ihm lasten. Ich an seiner Stelle hätte aber echt den Gaggi in den Hosen. Man(n) weiss ja, wie seine Landsleute auf Fussballer reagieren, die an einer WM mal ein wenig versagen. Ich habe auf jeden Fall Andres Escobar in guter Erinnerung. Damals vor 15 Jahren, als Escobar an der Fussball-WM in den USA ein Eigentor landete und kurz darauf in seinem Heimatland umgenietet wurde, war ich ziemlich schockiert.

Ich hoffe für den kleinen Arias, dass sich die rote Karte nicht als Arschkarte entpuppt und nicht so streng gewertet wird wie ein Eigentor, ansonsten gute Nacht am Foifi.

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