Die Sache mit dem Klimawandel und der globalen Erwärmung finde ich tragisch und ich finde, man sollte das Problem ernst nehmen und etwas dagegen tun. Alle finden das, weil es irgendwie die logische Konsequenz ist, das zu finden nach allem, was man bis dato darüber lesen konnte.
…aber dann habe ich auf Tagi online folgendes gelesen:
„Wer verschmutzt, der zahlt“: Afrika fordert Entschädigung.
Gut. Verursacherprinzip. Toll. Der burkinische Umweltminister schätzt die Kosten zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen auf Afrika auf umgerechnet 67 Milliarden Franken.
Peanuts!
Bleibt nur noch die Frage, ob die 67 Milliarden Franken auf den Betrag für die Entwicklungshilfe addiert werden oder ob ein separater Scheck ausgestellt werden soll.
Meine Latrinen-Lektüre heisst “Die Weltwoche”, die ich nebst dem Tagi regelmässig lese.
Heute sitze ich auf der Toilette und blättere in der aktuelle Ausgabe der Weltwoche, als ich den Brief von Peter Rothenbühler an Melanie Winiger lese. Vorauszuschicken ist, dass ich beide mag – Peter Rothenbühler, weil der so nett schreibt und Melanie Winiger, weil sie kein Blatt vor den Mund nimmt (oder eher nehmen kann).
Also, Herr Rothenbühler, der in jeder Ausgabe der Weltwoche einen offenen Brief an eine “Persönlichkeit” verfasst, zitierte Frau Winiger, wie sie im Blick offenbar meinte, sie würde sich für unseren Bundesrat schämen, da dieser die Entwicklungshilfegelder nicht auf 0,7 Prozent des Nationaleinkommens erhöhen wolle und es bräuchte nun wirklich nur ein Minimum an Intelligenz, um zu sehen, dass die Probleme der armen Länder auch uns etwas angingen. Darauf meinte Herr Rothenbühler, es sei deswegen ein Glück, dass wir noch unsere Ex-Missen mit ihrem Minimum an Intelligenz hätten.
Mich hat’s fast vom Klo geschmissen vor Lachen.
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