Im Tagi Magi vom letzten Samstag sind Ehegeständnisse zu finden. Hier ein paar meiner Favoriten:
“Mein Mann ist so ungeschickt, manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich Dinge aus seinem Weg räume. Wie bei einem Kind.”
“Mein Mann ist ein guter Vater, so pflichtbewusst, nachsichtig, total unerotisch. Ich könnt kotzen, wenn ich ihn sehe, wie er unserem Sohn Brei in den Mund schiebt.”
“Ich halte es nicht aus mitanzusehen, wie meine Frau immer mehr aussieht wie ihre Mutter. Wenn ich ihr das sagen würde, wäre es aus.”
“Mein Mann ist wahnsinnig rücksichtsvoll im Bett, sehr zärtlich, mit viel Küssen, und er fragt ständig, ob es schön sei für mich. Und dabei will ich doch einfach wieder mal hart rangenommen werden.”
“Ich weiss, dass ich mit meinem Mann nicht alt werde, obwohl wir immer so tun, als ob wir das ganze Leben zusammen bleiben. Die Vorstellung, ihn mit Glatze zu sehen, in Strickjacke, wie er sein Ei am Morgen löffelt, widert mich an.”
“Ich hasse die Schwester meiner Frau. Tragischerweise sind sie sich sehr, sehr ähnlich.”
“Meine Frau wird immer spiessiger. Wie sie redet. Über was sie sich aufregt. Wenn ich ihr das sagen würde, hätten wir garantiert keinen Sex mehr. So habe ich wenigstens eine Art von Hass-Sex.”
Und ehrlich – ich hoffe sehr, dass keines dieser Zitate von meinem Mann stammt.
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