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Wie so oft am Morgen surfe ich durch Tagi Online und sehe heute einen Artikel über Sumo Ringer. Nicht, dass mich das sonderlich interessieren würde, aber ich habe den Artikel angeklickt, vielleicht, weil mir Sumo Ringer seit je etwas suspekt sind. Und weil ich die Regeln nie begriffen habe bzw. ich das Gefühl habe, dass es nur darum geht, den anderen Fleischklops vom Podestchen zu schubsen, ich aber auch die Ahnung habe, dass es das allein nicht sein kann und deshalb immer gespannt zuschaue, wie sich diese Männer aufführen. Ausserdem habe ich auch immer ein bisschen Schiss, dass sich diese Windel löst und der Sumo Ringer dann nackt dasteht und ehrlich, das möchte ich nicht unbedingt sehen. Und dieses laute aufstampfen mit einem Fuss und das Salz rumschmeissen… Also, es könnte daran liegen, dass ich den Sport an und für sich nicht verstehe und auch zu wenig Verständnis für Schaukämpfe aufbringe. Es könnte aber auch sein, dass ich als Koreanerin a priori zu negativ eingestellt bin, was Japanisches Kulturgut betrifft.
Wie auch immer. Offenbar brodelt es gerade tüchtig in der Sumo Ringer Gemeinschaft, denn da ist von Drogenkonsum (ui-ä) und Gewalt (sehr erstaunlich) und Wetten auf Baseball-Spiele (und?) und Kontakten zu Yakuza (kreiiiisch) die Rede. Was mich wiederum etwa so überraschte wie die Meldung eines Dopingfalls bei der Tour de France.
Die Japanischen Sumo-Wettkampf-Veranstalter aber haben sich etwas Tolles ausgedacht, wie ich dem Artikel entnehmen konnte. Offenbar sind die Yakuza bei den Ringkämpfen nicht willkommen, also stellen die Organisatoren bei den Austragungsorten ein Schild vor der Tür auf mit dem Vermerk: “Gangster draussen bleiben”.
Potz Tusig.

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