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Ferien

February 23rd, 2010 Leave a comment Go to comments

Wie so oft sind Ferien bei mir gerade hoch im Kurs bzw. ein grosses Thema. Aufgrund meiner Koreanischen Wurzeln und der Tatsache, dass das Koreanische Essen einfach unglaublich gut schmeckt, zieht es uns alle immer wieder nach Korea. Aber – und man muss der Wahrheit einfach auch mal ins Auge sehen – mit zwei Kleinkindern 12 Stunden in einem Flugzeug zu verbringen gehört einfach nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Was aber könnte ein gutes Ferienalternativprogramm sein? Wir haben im Mai ein Ferienhaus in Graubünden gebucht. Ich als Bündnerin freue mich natürlich sehr darauf. Aber wohin das nächste Mal?

Blockhaus in Skandinavien. Tolle Idee. Viele Mücken. Keine tolle Idee.

Ostsee. Da war ich 1994 in einem Trainingslager. In Polen. Es war lustig, glaube ich. Ich erinnere mich nur noch an die Kartoffeln, die wir jeden Tag gegessen haben.

Ferien in Irland. Lange Hinfahrt im Auto, fahren auf der anderen Strassenseite, Leute mit roten Haaren, alles gut. Ich war vor 15 Jahren einmal in Irland und habe es geliebt, auf jeden Fall die erste Woche. Wir fuhren im Hausboot auf dem Shannon oder Erne oder wie auch immer diese Kanäle dort heissen und genossen die grüne Landschaft, die an uns vorbeizog – inklusive Hühner, Hunde und hie und da eine Pulloversau. Aber als das Bild nach zehn Tagen noch immer Hühner, Hunde und Schafe war, fanden wir es nicht mehr ganz so spannend…

Und dann Frankreich. Camargue. Oder Bretagne. Das würde sich doch sehr anbieten (Allô, allô, c’est toi Simone?). Aber ich mag mich dafür einfach nicht so begeistern. Nicht, dass ich etwas gegen Franzosen hätte (auf jeden Fall nichts, das wirkt), aber ich mag sie auch nicht sympathisch finden. Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Franzosen sogar ziemlich doof. Und doch doch, ich kann das schon so verallgemeinern. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber leider ist die Mehrheit der Franzosen eben so, wie man sich die Franzosen vorstellt. Ich war einmal in Paris in einem Lokal und bestellte zum Dessert „Fraise au sucre“. Ich bekam ein paar nasse Erdbeeren und ein Beutelchen Zucker hinterhergeschmissen. So ist Frankreich.

Ach ach, ich geh mal Flüge nach Seoul checken…

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