Küttel die arme Sau

Damit meine ich Andreas Küttel, den Skispringer. Ich sehe da Parallelen zu Patty Schnyder mit dem Unterschied, dass Andreas Küttel ein durchaus sympathischer Zeitgenosse ist. Aber ehrlich gesagt tut er mir langsam leid, denn immer wieder steht ihm Simon Ammann vor der Sonne, was mir langsam aber sicher etwas unfair erscheint. Auch Patty Schnyder spielt ja nicht sooo schlecht Tennis, aber kein Mensch interessierte sich für das Frauentennis bis zu dem Zeitpunkt, als Martina Hingis den Weg von der Waschküche auf den Tenniscourt wiederfand. Muss frustrierend sein für Frau Schnyder.

Aber zurück zu Küttel. Es fing alles in Salt Lake City an, wo Simon – Harry Potter – Ammann zweimal zuoberst auf das Olympia-Podest sprang und damit den sechsten Platz auf der Grossschanze von Andreas Küttel total zunichte machte, obwohl so ein sechster Platz bei Olympischen Spielen nicht ohne ist (ausser eben, ein Landsmann schafft es auf den ersten Platz, dann hat man irgendwie die Arschkarte). Und seither springt der Ammann dem Küttel ständig vor die Nase und trotzdem scheint der Küttel dem Ammann nicht an die Gurgel zu wollen (auf jeden Fall geben sich die zwei immer extrem teamorientiert und freundschaftlich, ist zum kotzen!).

Und sogar beim Schweizer Doppelsieg in dieser Saison – einem wahrlich historischen Ereignis – musste sich Ammann in den Vordergrund drängen und auf den ersten Platz springen. Und jetzt, als wäre es nicht fies genug, dass der Andreas die letzten Jahre stets der beste Schweizer Springer war und just zu diesem Grossereignis in Sapporo die Form verlor, wird der Ammann auch noch Weltmeister. Penetrant.

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