Monthly Archives: November 2006

Frau Leuthard

Gestern habe ich kurz in die Sendung 10vor10 reingeschaltet, genauer gesagt in ein Interview mit Frau Bundesrätin Doris Leuthard.

Ich habe nichts gegen Doris Leuthard, aber ich habe das Interview nicht zu Ende geschaut. Denn erstens sieht die Leuthard zehn Jahre älter aus als noch vor einem halben Jahr (nicht mein Problem) und zweitens starrt sie. Dass sie etwas im Kreuzchenstich guckt, finde ich überhaupt nicht schlimm, aber die Frau stiert mich an, als hätte ich was verbrochen, dabei sitze ich nur in meiner guten Stube und will mich über das Weltgeschehen informieren. Ich fühle mich von der Doris aber unglaublich beobachtet. Ertappt bei nichts sozusagen. Ich mag das nicht so. Ich finde das fast gruselig.

Ausserdem weiss man im Leutschenbach offenbar nicht so genau, was man mit Danielas Pony so anstellen soll. Die Frisursache bessert sich aber langsam. Mal schauen, wo das noch hinführt.

Überweisende Suchen

Weil ich ja diese Blog-ade hatte und eigentlich noch immer habe, liess ich den/das Blog eine ganze Weile links liegen. Kürzlich schaute ich mir aber eine Statistik an, genauer gesagt interessierte mich alles unter “Überweisende suchen”.

Mich hat fast der Schlag getroffen!

Wieso genau landet man auf meinem blogli, wenn man bei google “ficken Bassersdorf” eingibt? Und wieso sucht jemand Einträge über “Umkleidekabine BH anprobieren”, “Danielas Pony” oder “lied jödele” und was bietet meine Site auf die Suche “salat blaue zunge”?

Aber am aller allerfrechsten fand ich, dass ich offenbar auf der Resultateliste erscheine bei der Suche nach “schwangere frauen spinnen”.

Hmpf.

Porno live

Heute lese ich im Tagi, dass man an der Erotik- und Sexmesse Extasia 06 in Zürich eine Live Pornoshow geplant habe. Soweit, so gut oder nicht gut, mir egal. Von der Idee, dass die Zuschauer sich aktiv im Jekami-Verfahren an dieser Darbietung – nach Vorweisung eines aktuellen, negativen Aidstests – beteiligen können, ist man offenbar wieder abgekommen. Es heisst in diesem Tagi-Artikel allerdings, die Messebesucher hätten das Recht, die besagte Show mit ihren Kameras aufzunehmen.

Nun, ich habe nichts gegen Pornographie. Jeder muss tun, was er tun muss um zu kriegen, was er kriegen will. Aber für mich geht die Sache mit den Handykameras doch einen kleinen Schritt zu weit, was auch daran liegen könnte, dass ich den Zeitpunkt dafür etwas ungünstig finde.

Im Burger King

Soeben war ich im Burger King, zugegebenermassen etwas vor der Mittagszeit, das Personal war also alles andere als ausgelastet, weshalb man mich zu dritt bediente. Ich ging auf eine Kasse zu und musste mich von sechs Augen anstarren lassen. Das “Verkaufsgespräch” führte allerdings nur eine Person.

diva: Grüezi, ich hätte gerne einen Whopper.
Verkaufsgesprächführende Person: Nur einen Whopper oder ein Whopper Menu?
diva: Ah, ein Menu.
Verkaufsgesprächführende Person: Wollen sie Käse im Whopper?
diva: Hm. Ja, gerne.
Verkaufsgesprächführende Person: Wollen sie Speck im Whopper?
diva: Ja.
Verkaufsgesprächführende Person: Was wollen sie trinken?
diva: Eine Cola bitte.
Verkaufsgesprächführende Person: Wollen sie das Menu medium, large oder extrem fest large (habe die Bezeichnung für das grösste Menu bereits wieder vergessen)
diva: Das kleinste Menu bitte.
Verkaufsgesprächführende Person: Medium also
diva: (???)
Verkaufsgesprächführende Person: Wollen sie Ketchup oder Mayonnaise?
diva: Ketchup gerne.
Verkaufsgesprächführende Person: Das macht dann 13 Franken.

Nun gut. Ich habe in meinem Leben Projekte von mehreren Millionen geleitet, komme mir aber in Fast Food Ketten vor, als wäre ich soeben aus einem unzivilisierten Drittwelt- wenn nicht sogar Schurkenstaat eingeflogen worden.

Und sowieso. Nach meinem logischen Empfinden, welches ich offenbar schlicht nicht besitze, müsste es ein “small” geben, sonst macht der Begriff “medium” nur bedingt Sinn. Aber was weiss ich schon über Fast Food.

Ausserdem ist der Gedanke an Fast Food um ein Vielfaches besser als das Gefühl danach.