Ich bin so…
…wie ich nie werden wollte. Nämlich unglaublich schwanger und dabei, ständig darüber zu reden. Ich nerve mich über mich selbst. Ich hasse mich sozusagen dafür. Nur – wenn ich nicht über das Baby und die Schwangerschaft rede, hab ich gar nichts mehr zu sagen, was für die Menschheit natürlich nicht weiter schlimm wäre, mich aber ziemlich einsam werden liesse, wobei ich sowieso auf dem besten Weg dazu bin, alle Menschen zu vergraulen, wenn ich sie tagein tagaus mit Kinderthemen vollspame. Es mag damit zusammenhängen, dass ich etwas gar wenig zu tun habe momentan. Und natürlich rede ich nicht *nur* über das Baby, aber irgendwie läuft es bei jedem Thema darauf hinaus und ich verachte mich nur schon für die Gedanken.
Dabei meide ich schwangere Frauen, weil ich mit denen nicht reden will. Ich werde an keinem Kind-raushechel-Kurs teilnehmen, weil mir die anderen Schwangeren Angst machen. Ich rufe meine Mutter nicht an, weil ich ihre Meinung über Schwangerschaft/Geburt nicht hören will. Ich treffe mich kaum mehr mit Freundinnen, die bereits Kinder haben, weil die mich nerven mit ihrer Kinderfixiertheit. Aber im Endeffekt bin ich ganz genauso ätzend.
Oje oje, wo führt das nur hin.

gute einsichten. aber es wird schwierig, mit baby “normal” zu bleiben. auch in deinem blog wird der baby-content einzug halten und überhand nehmen, weil es halt ein wichtiger und ausfüllender teil deines lebens sein wird. wir sind gespannt ;-)
hm, ich sehe das ein wenig anders…die chance, an ein baby zu denken, lässt einen sein ego ein wenig hintenanstellen….und jeder gedanke an ein kind ist auch ein gedanke an die menschen….die erfahrungen, welche du machen wirst (unweigerlich) können dich nur weiser machen und zusammenhänge besser verstehen lernen….somit kannst du eigentlich alles auf eine höhere stufe stellen und intelligenzmässig extrapolieren…mit mütterrudel und kinderfixiertheit hat das nix zu tun….kinder haben heisst nicht dümmer werden….höchstens den männern voraus sein :-p
Das siehst Du in der Tat sehr anders. Ein Kind zu bekommen ist meines Erachtens Egoismus pur. Und ob es mir hilft, mich intellektuell weiterzuentwickeln, bezweifle ich auch stark – das muss es auch nicht. Ausserdem meine ich Kinderfixiertheit, wenn ich Kinderfixiertheit schreibe. Und – ich habe zwar Angst davor, so zu werden wie beschrieben, aber noch schlimmer wäre es für mich, ich würde eine Feministin, die alles für einen Geschlechterkampf nutzen würde… ich möchte den Männern nämlich gar nicht voraus sein.
mein gott, wenn ich meinen blog ansehe – öörk – ich bin glaub irreparabel kinderfixiert. ich muss unbedingt mit meinem therapeuten darüber sprechen ;op
ne, ne die themen verschieben sich. nach der kinderphase, kommt die midlife-crisis, danach das thema welches altersheim und noch später, wenn man es bis dahin geschafft hat, welchen sarg nehmen wir. also du hast durchaus noch eine illustre auswahl an themen, die du in den blog reinnehmen kannst, gell :o)
greez kramb
bö…man kann sehr wohl schwanger sein, stets darüber reden wollen ohne gleich dem Heer spielplatzgeiler Mütter anheim zu fallen um die neuesten Pampersaktionsorte zu verraten. Und…ganz abgesehen davon…da ich dieses Heer tatsächlich gemieden habe zu meiner “Kinderaufzieh- und -bekommzeit hab ich was festgestellt: was herrgott nochmal ist so viel interessanter daran tagtäglich von der Freundin/Kollegin was auch immer vorgekäut zu kriegen, was für ein Idiot der Chef ist? Und wie ätzend der Berufsalltag? Und all die Mobber und …und…und. Merke: Dein Baby wird entwicklungsfähiger sein als jeder idiotische Chef und somit hast du allemal etwas zu sagen, selbst in der Schwangerschaft. Aber ich “kenn” dich ein wenig: hass dich nur selbst, wenn es dir gut tut. *g